Rocksmith…where do you go?!

Ich hatte gestern mit meiner besseren Hälfte eine kurze Diskussion. Über meine Meinung zu Rocksmith.

Tja. Blöd, da diese sich geändert hat. Kann man mit Rocksmith lernen Bass zu spielen? Eher weniger. Man kann lernen ein Lied zu spielen. Ja. Aber Verständniss für Rhythmus, Takt, Notenwerte, etc eher weniger.

Sicherlich bin ich immer noch der Meinung das Rocksmith Spass macht. Definitiv. Vor allem, wenn man alleine musiziert. Ich bin auch der Meinung, das Rocksmith die Fingerfertigkeit erhöht. Leider hilft mir das nur teilweise zu meinem Ziel. Also habe ich mein Training abgewandelt. Ich lerne jetzt verstärkt nach Noten und mit Metronom zu spielen. Klingt ätzend trocken. Ist es auch. Fast.

An Rocksmith machte mir der spielerische Ansatz ungeheuren Spass. Und tut es jetzt auch noch. Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass das Spielen nach Noten und der langsamere Ansatz ein Stück erst langsam, und dann schließlich in der Originalgeschwindigkeit zu lernen und zu spielen solch eine Freude bereitet. Wenn ich eine Übung abschließe und fehlerfrei durchspiele ist die Euphorie echt groß. Und es ermöglicht mir auch den Bass immer wieder mal zu greifen und zu spielen, ohne großartig erst den Verstärker oder den PC anzuwerfen.

Hierzu muss ich aber auch sagen, dass das musikalische Gehör meiner Frau Fluch und Segen ist. Zum einen hilft sie mir wirklich nach Kräften. Zum anderen hört Sie jeden Fehler raus. :/

Jetzt habt ihr ein Update erhalten. Wie gesagt. Ich ziehe mich da nicht zurück. Ganz im Gegenteil. Ich lege erst los…

X-Wing meets RPG – Feldversuch

Im letzten Posting habe ich euch das Spiel X-Wing und Crimson Skies kurz vorgestellt ohne zuviel in Regelgespräche zu verfallen. Aber die Grundzüge wurden hoffentlich etwas klarer.

Jetzt habe ich ein wenig gestöbert und gelesen und da gestern Wave 7 angekommen ist von Schiffen (und ich mich sofort in einige verguckt habe) bekam ich wieder Lust zu spielen. Diesmal aber ein wenig anders.

Dogfights sind eine Sache und auch ganz gut für Turniere ausgelegt. Die Missionen, die bei einigen Schiffen dabei sind sind zwar toll, aber im Grunde nur lose aneinandergewurschtelt. Blöd. Worauf ich lust habe, dieses Spiel als Kooperatives Spiel zu leiten und eine Priese Rollenspiel mit einzupflegen. Entsprechend stelle ich euch hier mal meine Idee vor.

Grundlage:

  1. X-Wing inkl. dem kompletten Regelwerk und aller Schiffe.
  2. Custom Regeln für die Charaktere
  3. Eigene Kampagne
  4. Ein Spielabend beruht auf etwas Rollenspiel und grob einer Mission die zu fliegen ist.
  5. Alles basiert auf den Entscheidungen der Spieler
  6. Jeder Spieler verfügt über exakt ein Schiff. Er darf mit den Spielern sprechen, allerdings nicht in Zügen oder “Geheimsprachen”. Bedeutet: Wenn ein Spieler per Funk mitteilt: “Ich fliege eine harte links Kurve mit Geschwindigkeit 2” ist es falsch. Er sollte eher sagen: “Ich drehe hart links, fliegt mir nicht im Weg rum!”
  7. Levelaufstiege und Boni. WOHO!
  8. Jeder Spieler steigt mit einem Pilotenwert von 1 ein. Bei jeder überlebten Schlacht, in der auch ein Abschuss durchgeführt wurde, steigt dieser Wert um 1. Wenn der Pilotenwert hoch genug ist, kann man auch Spezialfähigkeiten erhalten, Schiffsboni, etc, so dass die Gegner auch stärker werden können und so weiter und so fort.
  9. Man kann sterben. Muss mir noch überlegen, wie das ausgewürfelt werden kann.

Kommen wir mal zum Plan:

Tja. Derzeit gibt es keinen wirklichen Plan, sondern nur eine ganz wage und grobe Geschichte:

Frisch von der Akademie kamen die Vier. Sie durften nicht viel über Ihre Ausbildung erzählen. Zwei von ihnen waren gemeinsam ausgebildet auf den Abfangjägern des Imperiums. Schnell, wendig und alleine schon ein ernstzunehmender Gegner. Aber zu zweit. Gemeinsam. Tödlich. Die beiden witzelten über ihr letztes abschließendes Training, als der dritte die Tür zur Kantine aufstieß. Er galt als Glückspilz, denn er hatte Schilde. Gut. Sein Schiff sah nicht sonderlich hübsch aus. Eher, so, als ob man mehrere TIE-Fighter in einen großen Becher warf, diesen kräftig rüttelte und dann eine Kugel mit zu viele Flügeln rauszog. Dennoch. Das Biest was er flog war schnell. Um nicht zu sagen. Sackigschnell…und es hatte Schilde. Ein TIE Jagdbomber. Langsam glitt sein Blick durch die Kantine und verharrte auf einem Piloten an einem einsamen Tisch, der etwas Gin im Glas schwenkte. Ihre Blicke trafen sich und es wurde Still. “Es ist so weit. Wir haben einen Auftrag.” sprach der am Tisch Sitzende kühl aus. “Ich hoffe Ihr seid soweit. Die TIE Abfangjäger aufgetankt? Raketen nachgefüllt im Jagdbomber? Mein Phantom ist soweit…” Etwas lies er die Worte sacken. Doch dann: “Echo-Staffel! Melden im Besprechungszimmer in 10 Minuten. Los, los, LOS!”

Hach ja. Ich bin mal gespannt, ob ich dazu komme es zu spielen :)

X-Wing, das leichtere Crimson Skies?

Bevor ich anfange, warne ich einige vor. Dieser Beitrag befasst sich mit zwei relativ nerdigen “TableTop”-Spielen. Einmal X-Wing und einmal Crimson Skies.

Fangen wir mal an mit den Gemeinsamkeiten:

Beide Spiele nutzen Modelle um zu verdeutlichen, welcher Spieler sich wo auf dem Spielbrett oder der Spielmatte befindet. Bei X-Wing sind es die Modelle aus dem Star Wars Universum in drei Fraktionen unterteilt: “Scum, Rebels, Imperial” und bei Crimson Skies sind es einzelne Flugrotten.

Beide Spiele kann man entweder kooperativ gegen einen Spielmeister oder gegeneinander spielen. Also klassische Dogfights.

Beide Spiele werden verdeckt gezogen. Bedeutet, man notiert sich seinen Zug und deckt ihn eben zeitgleich auf. Bei X-Wing hängt der Zeitpunkt des Aufdeckens jedoch vom Pilotenwert ab und bringt eine weitere Taktische Größe mit ein.

Kommen wir zu den Unterschieden:

Crimsons Skies wird auf Hex-Feldern gespielt, X-Wing auf einer planen Matte. Entsprechend orientieren sich die Züge entweder an den Feldern, oder man nutzt (bei X-Wing) Lineale, die sich in Krümung und Länge unterscheiden, um einen Zug auszuführen.

Bei Crimson Skies erhält jedes Flugzeug ein eigenes “Blatt” auf dem alle Werte niedergeschrieben sind und auch die Panzerungsdicke an verschiedenen Stellen dargestellt ist. Erst wenn diese “zerschossen” ist, wird die Struktur angegriffen und das Flugzeug entsprechend abgeschossen.

X-Wing dagegen hat Werte wie “Hülle” und “Schilde” die vom Schiffstyp abhängig sind. Sind Schilde und Hülle zerschossen, wird die Figur aus dem Spiel genommen. Der wichtige Unterschied hier ist aber, dass je hochwertiger eine Figur ist (Je mehr Punkte sie kostet), umso “besser” ist die Sonderfähigkeit die sie nutzen kann.

Ich erkläre mal eine komplette Runde am Beispiel von X-Wing, dass ihr euch vorstellen könnt, wie sowas funktioniert:

Das Imperium nähert sich mit zwei TIE-Fightern einem X-Wing von Luke Skywalker. Beide Piloten kommen zwar erst von der Akademie, aber SIE gehören zum Imperium. Sie haben keine Feinde, nur Opfer. Und auf sie kommt grade der junge Jedi zu. Mal sehen, wie sehr Sie ihm “seine Macht” um die Ohren hauen werden.

Beide TIE-Fighter stehen einem X-Wing entgegen. Der X-Wing hat wesentlich mehr Punkte, besitzt Schilde und hat einen besseren Angriff. Die TIEs dagegen fast lächerlich schwach, aber zu zweit. Immerhin das.

  1. Jeder Spieler hat eine Zugscheibe, auf der er versteckt seinen Zug auswählt und diese dann verdeckt neben seine Figur legt.
  2. Der niedrigste Pilotenwert führt seinen verdeckten Zug aus. Dies geht so lange, bis alle Figuren Ihren Zug durchgeführt haben.
  3. Jede Figur hat einen Schusswinkel. (meistens 45° nach vorne weg) Als erstes darf derjenige einen Schuss versuchen, der den höchsten Pilotenwert hat. Entsprechend der Entfernung zum Ziel wird eine gewisse Anzahl von Würfeln verwendet. Der Angegriffene darf in Abhängigkeit seines Verteidigungswertes ebenfalls Ausweichwürfel dagegen halten.
  4. Jetzt werden die Wunden geleckt und dann beginnt wieder alles bei 1.

Tja. Und hier ist der größte Unterschied. Ich brauche keine 120938409123 Blatt Papier mit diversen Flugzeugwerten, Attributen und Lebenszonen wie bei Crimson Skies. Versteht mich nicht falsch, ich mag beide Spiele unglaublich gerne (auch wenn mir Mitspieler fehlen), aber um mal schnell eine Runde bei Freunden zu spielen, die dieser Materie relativ fremd sind, ist X-Wing einfacher zu erklären. Ich würde somit wirklich sagen, dass X-Wing, das einfachere Crimson Skies ist ;)

Falls Ihr noch fragen habt, stellt sie in die Kommentare, ich versuche auf sie ein zu gehen.

Als kleines Schmankerl die drei Fraktionen:2015-03-10 14.47.16 (Hinten die YT-1300 auch bekannt als Millenium Falcon und vorne die YT-2400 oder auch der Outrider)

2015-03-10 14.47.22(Hinten die Firespray-31 besser bekannt als Slave I, sowie ein Y-Wing und ein Z-95-Headhunter, der Vorgänger des legendären X-Wings) 2015-03-10 14.47.09(Und zu letzt das Imperium. Von links nach rechts: TIE Phantom, TIE Advanced (den flog Darth Vader in den Filmen) sowie ein TIE Defender)

 

ouch ouch ouch ouch ouch

Allgemeiner Zwischenstand:

Ich schrieb ja gestern, dass ich diese “5-Minuten-Notenfingerübungen” eigentlich immer machen kann, da ich dafür den Verstärker nicht wirklich anschließen muss. Und einen Takt kann ich mitzählen. Erstaunlicherweise tut das mehr in den Fingern meiner linken Hand weh als Rocksmith selbst.

Go Hornhaut! Wachse! WACHSE!

Hey. Ho. Let’s go!

Ja, ich weiß, dass es jetzt etwas still war. Täglich einen Blogbeitrag verfassen, auch wenn mal nichts passiert ist gar nicht so trivial. Vor allem gibt es auch mal Tage, an denen ich keine Lust habe. Keine Lust auf den Bass, auf Rocksmith und auch auf den Blog. Mag passieren. Ist auch gut so.

Jetzt ist aber einiges passiert. Hatte nur leidlich wenig mit meinem Bassprojekt zutun. Am Wochenende war ich in einer wirklich tollen Ausstellung. Star Wars Identities. Hier hatte ich doch arg viel Sorge, dass diese Ausstellung Abzocke sein könnte. Aber: Ich wurde zwei Stunden lang wirklich toll unterhalten. Hätte ich nicht gedacht.2015-08-22 15.32.20

Ach ja. Danach gab es noch Jurassic World. Puh. Popcornkino. Genauso wie beim ersten teil von Jurassic Park einfach mal das Hirn vor der Tür lassen und sich an den Dinos erfreuen. Keinerlei Logik hinterfragen, dann ist er gar nicht mal so schlecht. Wieder wurde ich unterhalten und das mit Freuden.

Jetzt aber noch eine kleine Info zum Thema Bass:

Ich habe eine Pause (vielleicht, noch unklar, bin mir unsicher) mit Rocksmith eingelegt. Was nicht heißen soll, dass ich nicht übe. Ganz im Gegenteil.

Da ich an Rocksmith ein großes Problem sehe, möchte ich dieses umschiffen. Bei Rocksmith werden mir keine Noten beigebracht. Heißt: Ich würde nach den 60 Tagen vor einem Blatt Papier sitzen, grinsen und dann weinend heim gehen. Also habe ich das Internet bemüht und bei http://www.stage-ahead.de eine scheinbar gute Anleitung von Tom Bornemann gefunden. Zu dieser Anleitung liefert er direkt Video- und Audiobeispiele mit.

Ich bin also dran und schiebe diesen kleinen Exkurs einfach mal ein. Vielleicht zusätzlich zum Training, vielleicht auch nicht. Mal schauen.

Das schöne daran ist, dass ich jetzt den Bass auch kurz vor der Arbeit auspacke und einfach 5 Minuten anhand der Noten spiele und übe.

Yeha!

Tag 8 Rocksmith + $dinge

Ich würde ja gerne unglaublich viel interessantes Zeug berichten, aber es ist leider nicht viel passiert. Um nicht zu sagen ‘garnichts‘.

Ich habe weiter ein paar Lieder geschrammelt um meine Grifftechnik weiter zu üben. Es fällt mir immer noch schwer. Also die richtige Saite zur richtigen Zeit anzuschlagen und mit der Linken an der richtigen Stelle und der richtigen Saite zu drücken, damit ein Ton rauskommt, der nicht völlig absurd unpassend klingt oder unsauber schrabbt.

Entsprechend 1h geübt. Und gestern völlig faul gewesen. Gut. Ich gestehe, dass Dienstag ein Spielabend ist. Begonnen haben wir eigentlich mit Brettspielen aller Art. Von X-Wing zu Carcassone bis hin zu Die (verfluchten) Legenden von Andor. Als einige Gäste jedoch ausblieben, probierten wir mal Guitar Hero für die XBox 360 aus. Tja. Was soll man sagen. Nun ist ein Schlagzeug vorhanden, zwei Plastikgitarren und ein Micro. Und gestern waren endlich mal wieder alle beisammen:

2015-08-18 22.04.26

 

In diesem Sinne:

Rock on!

Tag 7 Rocksmith: Black Magic!

Ay ay ay ay ay ay ay….

Da ist eine ganze Menge passiert. Zum einen habe ich weniger geübt als gewünscht und gewollt, allerdings hatte ich Besuch von meiner lieben Schwesterchen und ihrem Freund. Folglich gab es eher eine Weinprobe und Bassspiel war dann doch etwas schwerer.

Aber: Ich habe übers Wochenende doch noch 2 Stunden Spiel geschafft. Neue Übungen habe ich dennoch nicht gemacht, sondern versucht meine Technik zu festigen. Also..mit der linken Hand:

  • a) die richtigen Saiten
  • b) am richtigen Bund (und das möglichst blind)
  • c) mit allen Fingern

zu greifen.

Mit der rechten Hand habe ich dagegen probiert immer abwechselnd zu zupfen und viel wichtiger: die richtige Saite zu erwischen. Hochkonzentriertes Spiel sag ich euch!

2015-08-16 19.10.17

 

Auf meiner Suche nach den richtigen Liedern bin ich dann auf etwas gestoßen. Ich habe “Black Magic” von den “Magic Wands” gefunden und immer wieder damit geübt. Irgendwann verschwammen die “Noten” im Spiel und verschwanden dann vollends (ja, exakt. Im ersten Moment dachte ich der Wein sei schuld gewesen). Das nennt sich dann “Profimodus”. Sprich: Das was man dann nur noch sehen kann ist im Grunde “nichts”. Merkte ich dennoch relativ spät, da ich den Song gefühlte 192384728973598237948 mal schon gespielt habe. (Meine Frau saß die ganze Zeit im Zimmer und kann dies wohl leidvoll bestätigen). Und dann ist folgendes passiert:

2015-08-16 19.10.16

 

OH. MY. FUCKING. GOD!

Euphorie! Adrenalin! Ausrasting! Dancing in the rain! Irre Lustschreie! Neue Transformers Figur (um es mal klarzustellen: den neuen Devestator!!!). Jubel!

Was ein geiles Gefühl! Grandios toll. woooohooooooo! Gut. Ich gestehe, dieses Lied hätte man einem Kleinkind beibringen können. Dennoch suhle ich mich in diesem Erfolg, denn es hat sich richtig geil angefühlt und auch angehört! Fragt mich bitte nicht, wie man einen Song zu über 100% schaffen kann, aber ehrlich gesagt mache ich mir darüber erstmal keine Gedanken. Das Steamachievement werde ich mir erstmal als T-Shirt drucken. Nach “nur” 7 Tagen. Als nächstes wäre dann “Dream on” dran…

2015-08-16 19.10.18