Windows 10 – Ich update mal schnell….

Tja. Windows 10 ist kostenfrei als Update verfügbar. Für mich als Windows 8.1 Nutzer sollte es nicht allzu viele Neuerungen geben und auch ein Update sollte nicht allzu viele Probleme bereiten.

Dachte ich mir am Freitag Abend.

Nachdem ich immer wieder einige “Tips & Tricks”, HowTos, Erfahrungsberichte und $kram gelesen habe, war ich mir relativ sicher, dass ein Update bestimmt unter 20 Minuten dauern wird.

Um ein paar Sachen vorweg zu nehmen:

  1. 18 Minuten und weniger, schafft man höchstens bei einer Neuinstallation. Ja, für die war ich zu faul.
  2. Ich habe es geschafft. (Samstag abend)
  3. MS geht wohl Richtung MacOSX
  4. Ajoaaa….man kanns nutzen

Aber gut von Anfang an.

Ich nutzte zum Update das von MS bereitgestellte Tool und sagte voller Zuversicht: “Ajoaaa.. Dann update mal das bestehende System”

Ein Download begann (Netzwerkauslastung maximal).

Dann begann ein “überprüfen des Systems” (Schreibauslastung auf SSD1 maximal).

Kurz darauf: “überprüfen des updates” (Alle Kerne meines i5 auf max. Wow. schaffte nichtmal ProjectCARS. Danach erneuter Download von was auch immer)

Und als letztes: “Überprüfen der Apps” (HDD2 auf max)

Dauerte alles letztlich auch “nur” 20 Minuten.

Das eigentliche Neustarten und “Windows wird installiertfoo” dauerte dagegen eine geschlagene Stunde. Und dann verkackte es MS und NVIDIA.

Dadurch das NVIDIA einen kaputten Treiber bei Windowsupdates einpflegte, scheiterte die Installation meiner Grafikkarte. Selbst nach dem manuellen Löschen des halb oder garnicht installierten Treibers und einer Neuinstallation änderte sich nichts daran, dass der Treiber sich nicht installieren lies. Dies lag aber daran, dass im Hintergrund der grandiose updatedienst von Windows permanent versuchte seinen kaputten Treiber nachzudrücken. Diese Funktion musste man erstmal über ein Tool von MS unterdrücken (ARGH!) um dann dem NVIDIA-Treiber (Von deren Seite heruntergeladen inkl. Win10 FIX) in der erweiterten Installation mitzugeben, dass er den alten Treiber nochmals löschen sollte, bevor er sich selbst installiert.

Intuitiv. Danke. 20-Minuten-Update my ass.

Was mir aber besonders stark auf die Nerven ging war: Ladebalken. Ja, es gibt keine, sondern immer wieder eine Prozentanzeige die random Angaben gemacht hat. Mal sprang sie in einer Minute um satte 33%, mal brauchte sie für 1% geschlagene 5 Minuten. Und all das ohne irgendwelche Angaben dazu, was gemacht wird. “Überprüfung der Updates”….

Jetzt läufts. Bin gespannt wie lange.

Rocksmith – WTF?!

Tja. Und nun die ersten Fragen, was dieses “Rocksmith” eigentlich ist.

Rocksmith ist ein Programm, das ähnlich funktioniert wie “Rockstar” oder ähnliche Plastikgittarrenschrammelspiele. Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass man statt dieser Plastikgitarre eben eine echte Gitarre oder einen echten Bass nutzt.

Dies führt dazu, dass man sich die Finger noch effektiver verknotet als bei den teilen mit Plastikknöpfen. Das schöne an diesem Spiel ist jedoch, dass es sich die Schwierigkeit an dem eigenen Können ausrichtet (also bei mir wäre es wohl eine Note pro Sekunde oder so).

Mein Vorteil ist, dass ich eine Spielnatur bin und mich in solche Sachen einfuchse. Desweiteren wird hier auch versucht nach und nach Akkorde, Noten und auch Techniken beizubringen, die ich einfach noch nicht habe. Es wird also ein recht interessantes Experiment werden ein Instrument zu erlernen.

Die Aufmachung ist recht modern gehalten und auch die Songauswahl ist gut. Damit wird dieses Spiel selbst nicht mehr als Grund herhalten können, dass ich keine Lust mehr habe.

Und einen Bonuspunkt hat dieses Spiel:

Es gibt diese 60-Tage-Challange bei der man am Ende ein Lied spielen kann. Sicherlich ist es kein Ersatz für eine Lehrkraft, dennoch finde ich den Ansatz interessant. Vor allem um festzustellen ob dieses Instrument, oder dieses “Musik machen” von dem alle so schwärmen wirklich etwas für mich ist. Meine Motivation ist noch erstaunlich hoch und ich bin freudig erregt!

Mein Ziel ist somit nicht nur diese 60-Tage-Challange zu überstehen, sondern irgendwann tatsächlich rumzujammen oder so. Vielleicht sogar mit Freunden und/oder meiner besseren Hälfte Musik zu machen. (wie auch immer sich das äußern wird)

Warum wieder ein Blog?

Hallo liebe Leserschaft.

Es ist einige Jahre her, dass ich einen Blog gestartet hatte, der einen recht hohen Zuspruch fand. Dummerweise ist dieses Projekt eingeschlafen. Naja. Sagen wir mal wie es wirklich war: Ich hatte keinen Bock mehr und fand auch nicht mehr den Elan möglichst täglich oder auch nur einmal die Woche einen Beitrag zu erstellen.

Dies wird sich nun aber wieder ändern.

Auf meinem Trip nach Hamburg, habe ich kleines Festival besucht (Rock’n Holm) und wiedermal habe ich entdeckt, wie sehr ich es bereue kein Instrument spielen zu können. Immerhin mag ich ja Musik, nur kann ich es nicht selbst machen. Also habe ich mal weitergesucht und als ITler habe ich eine Möglichkeit gefunden spielerisch dieses Problem anzugehen. Naja. Sagen wir mal: ‘Ich probiere mich mal aus, ob das überhaupt was für mich ist’.

Ein Hobby, das man täglich ausführen kann und das einen beruhigt. Hey, es könnte schlimmer sein.

Nun aber zur Idee:

Ich habe mir “Rocksmith” zulegt und einen Bass. Jetzt warte ich nur noch aufs Kabel um eben diesen tollen, schweren Bass an den PC anzuschließen und starte dann meine 60-Tage-Challange über die ich hier berichten werde.

Zum Schluss noch ein beeindruckendes Bild meines ersten Instrumentes (fühlt sich total geil an es so zu schreiben…)

2015-07-30 20.08.54