Das Spiel welches Hass und Freude auf ein neues Level hebt: Die Legenden von Andor

Puh.

Ich gebe zu. Dieses Review wird nicht einfach, da ich hier sehr gespalten bin.

Die Legenden von Andor

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Wiedermal gibt es die 5 Punkte:

  1. Inhalt der Packung
  2. Aufbau
  3. Spielablauf
  4. Spieldauer
  5. Fazit

Let’s get it on!

Inhalt der Packung

Erneut eine volle Packung. Allerdings sind die Figuren lediglich „Pappaufsteller“. Das löste Zombicide wesentlich besser durch die schönen Plastikfiguren. Der Vorteil von den Pappaufstellern ist natürlich der geringe Platzbedarf und, dass diese ebenfalls schon farbig sind. Das Spielfeld selbst ist mit zwei bespielbaren Seiten doch recht groß und bietet einige Abende genügend Spielspaß.

Abenteuer sind auch genügend vorhanden und im Internet kann man sich weitere Abenteuer nachladen. Folglich: Die Standardpackung reicht defnitiv für mehrere Abende aus. Oder anders ausgedrückt: Bis dieser Drecksdrachen liegt!

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Aufbau

Spielbrett aufklappen, die Anleitung zum Abenteuer durcharbeiten und Figuren, Plättchen entsprechend positionieren. Loslegen. Hier wird man sehr gut durchgeleitet, so dass keine Fragen entstehen. Einfach und intuitiv. Großes Lob hierzu.

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Spielablauf

Jeder Spieler hat einen Held unter seiner Kontrolle. Man spielt gemeinsam gegen das Spiel. Eines der Ziele ist fast immer identisch: Die Burg, darf nicht erstürmt werden. Weitere Ziele werden im Laufe des Abenteuers ersichtlich und werfen das vorher erarbeitete Konzept regelmäßig über den Haufen.

Es gibt ebenfalls eine zeitliche Beschränkung, so dass man die Heldenaktionen miteinander absprechen muss und eine entsprechende Arbeitsteilung durchführen sollte.

Nacheinander führt jeder Held seine Aktion durch, dann wird die gegnerische Aktion gespielt und weiter geht es von vorne, bis die finale Aufgabe erfüllt ist. (zum Beispiel, den Drachen zu legen)

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Spieldauer

Vergesst einfach die Angabe auf der Packung. Bei uns war jedes einzelne Spiel wesentlich länger, als angegeben. Warum? Recht einfach. Nach jedem neuen Abschnitt des Spiels wurde diskutiert und besprochen, wie wir diese Teilaufgabe nun lösen und wer dafür verantwortlich ist, etc.

Dies führte dazu, dass eine Angabe von 90 Minuten gut und gerne zu einer 3 stündigen Runde geführt hat. Wenn ihr euch also vorgenommen habt, dieses Spiel zu spielen, rechnet eine entsprechende Dauer ein. Dies kann durchaus anstrengend sein, da die Grundlage des Spiels eine vorausschauende Planung darstellt.

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Fazit

Ich mag dieses Spiel genauso sehr wie ich es hasse.

Bei dem Sieg über das Spiel ist es fantastisch, bei der Niederlage wird darüber diskutiert, was man hätte anders machen können. Die Mathematischen Fähigkeiten der Spieler sorgen dafür, dass es unmöglich scheint das Spiel selbst zu besiegen, etc. Man ist regelrecht wütend über dieses bescheuerte Spiel und dass es einen schon wieder geschlagen hat. Für den Drachen (die letzte Mission) benötigten wir gut und gerne 3 Anläufe. Jeder Anlauf endete ein wenig anders, da die Siegmodalitäten sich auch noch ändern können. (werden random gezogen)

Dennoch macht mir dieses Spiel Spass. Ich gestehe aber ein, dass eine Pause davon ebenfalls gut tut. 🙂

Auf einer Skala von 1-10, wobei 1 die schlechteste Note darstellt, vergebe ich diesem Spiel eine gute 7/10.

Damit bewegt es sich auf dem gleichen Niveau wie Zombicide. Ebenfalls ein kooperatives Spiel, jedoch mit einem völlig anderen Ansatz. Wie gesagt: Andor hat bei mir Gefühlsausbrüche in verschiedene Richtungen ausgelöst. Wut und Hass, wenn man verliert und Euphorie, wenn man es endlich packt.

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Kleine Ankündigung

Hallo Liebe Besucher,

leider ist es doch etwas still geworden, allerdings habe ich einiges in der Pipeline für die nächsten Blogbeiträge. Einzig Bilder fehlen noch.

Keine Sorge, hier wird es immer weitergehen. Vielleicht kommt auch ein Beitrag über mein liebstes Hobby. Mal sehen 🙂

Also als kleiner Spoiler:

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HiiiiiiiiiiiIIIIIIIIIIIIiiiiiiiiiiirn…. Zombicide!

Wie bereits geschrieben, haben ich eine Brettspielrunde und entsprechend stelle ich immer wieder neue Spiele vor, die wir testen.

Heute ist mal ein kooperatives Spiel auf dem Plan. Sprich: Man spielt gemeinsam gegen das Spiel. Und dieses mal geht es gegen Zombies!

Zombicide!

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Wie immer gilt: Bei Fragen: Nutzt die Kommentarfunktion hier im Blog oder schreibt es in die Kommentare auf Facebook.

Das Review ist in 5 Punkte unterteilt:

  1. Inhalt der Packung
  2. Aufbau
  3. Spielablauf
  4. Spieldauer
  5. Fazit

Los geht’s!

Inhalt der Packung

Die Packung ist wieder rappel voll. Die Figuren sind sehr detailliert, jedoch nicht angemalt. Sehr schade, da es hier grob nur zwei Arten von Figuren gibt. Die Überlebenden und die Zombies. Es gibt zwar unterschiedliche Zombiearten, allerdings sind diese recht gut durch die dargestellte Bewegung unterscheidbar. Auch sind zu wenige Zombies in der Packung, da sie mir regelmäßig in den Spielen aus gehen. Schade. Hier wäre also noch Potential nach oben. Das Spielbrett selbst, besteht aus 9 großen Platten, die beidseitig bedruckt sind und so jedesmal ein anderes Spielfeld bilden können. Dennoch ein kleines Problem: Diese Spielplatten sind aus Pappe und biegen sich bei mir zwangsläufig minimal durch, so dass sie nicht mehr plan beieinander liegen. Auch recht unschön, aber definitiv verschmerzbar.

Kartendesign ist gut und stimmig und auch kleine Geschichten zu den Charakteren erschaffen etwas Atmosphäre. Und das ist in meinen Augen die Stärke des Spiels. Es schafft eine sehr dichte Atmosphäre die sich fast (leider nur fast) durch das komplette Spiel zieht.

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Aufbau

Der Aufbau gestaltet sich relativ simpel und ist maximal einer halben stunde erledigt. Man sucht sich eine Mission aus, die man spielen möchte, legt die entsprechenden Bodenplatten zueinander, so dass sich der entsprechende Stadtteil bildet. Dann verteilt man diverse X-Markierungen für die Ziele und die Zombiespawnpunkte aus. Nur noch die Überlebenden an den Startpunkt setzen und es kann losgehen.

Spielablauf

Wie bereits zu Beginn erwähnt, handelt es sich hier um ein kooperatives Spiel. Das bedeutet in diesem Fall, dass die Spieler die Überlebenden verkörpern und gemeinsam versuchen die Mission zu überleben und zu erfüllen. Das Spiel selbst hetzt Unmengen an unterschiedlichen Zombies den Spielern entgegen und adjustiert die Masse der Zombies am Erfahrungsgrad der Spielfiguren. Das bedeutet: Jeder Spieler erhält Erfahrungspunkte für eingesammelte Ziele und für gewonnene Kämpfe. Sind es genug Erfahrungspunkte, steigt der Spieler eine Stufe, erhält zusätzliche Boni und die Zombiewellen werden stärker.

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Spielablauf selbst: Erst sind die Spieler am Zug, die eine beschränkte Anzahl an Aktionen durchführen können. Jeder Spieler darf seinen Charakter bewegen, räume durchsuchen, Türen öffnen, Lärm verursachen, in Autos einsteigen oder angreifen. Nachdem die Spieler am Zug waren, bewegen sich die Zombies auf die Spieler zu, so sie eine direkte Sichtlinie haben, oder auf die Stelle zu, die den meisten Lärm verursacht hat, (Unter anderem machen Schusswaffen Lärm) oder sie führen einen Angriff aus. Unterschiedliche Zombies haben hier unterschiedliche Fähigkeiten. Runner zum beispiel haben zwei Züge zur Verfügung, wohingegen normale Schlurfer nur einen besitzen.

Da die Überlebenden zu beginn nur dürftig mit Bratpfannen ausgestattet sind, müssen diese, bevor sie beginnen Ihre Ziele (Sammle das Dynamit ein um ein Tor zu sprengen) anzugehen, sich erstmal mit Kettensägen oder abgesägten Schrotflinten auszustatten. Je besser die Spieler werden, desto mehr Zombies gibt es. Es gilt also nicht zu langsam vorzugehen, aber auch nicht Hals über Kopf vorzupreschen.

Kämpfe werden mit Würfeln ausgefochten und sind abhängig von den eingesetzten Waffen. Bis auf die Zombies. die Treffen immer. Somit ist das vorausplanen sehr wichtig.

Spieldauer

Die Spieldauer variiert von Mission zu Mission. Ich habe dennoch noch NIE ein Spiel gesehen, was es schafft solch eine exakte Missionsdauer anzugeben. Wenn die Mission für 2h ausgelegt ist, dauert sie im Regelfall auch genauso lange. Mitgeliefert werden Missionen für unterschiedliche Spieleranzahl (1-6), sowie unterschiedlicher Dauer. (30min – 2h)

Großes Lob hierfür.

Fazit

Tja. Jetzt wird es persönlich. Ich mag das Spiel. Allerdings weiß ich nicht wirklich wie stark. Die Atmosphäre steigt wirklich von Runde zu Runde an und die Zombies ergießen sich über die Spieler. Toll! Wirklich großartig. Dies hält an bis zum Endgame. Dann sackt die Spaßkurve ab. Die Spieler sind gut ausgestattet. Die Zombiemasse wird begrenzt durch die Anzahl der Figuren. Die Spieler metzeln sich repetitiv durch die Gegnerhorden bis der Auftrag erfüllt ist oder alle sterben. Dies führt dazu, dass Spielzüge nicht mehr wirklich bedacht werden und man immer wieder in Situationen gerät, die zum „Tod“ eines der Charaktere führen.

Mein größtes Problem an diesem ansich sehr spaßigem Spiel ist wirklich das gleiche ablaufen der Missionen. Sprich: Die Missionsziele sind zwar unterschiedlich, aber der grobe Ablauf ist immer identisch. Schade. Aber vielleicht kommen hier noch weitere Missionen. Auch muss ich sagen, dass ich noch keine Zusatzpakete habe, die etwas mehr Abwechslung einbringen.

Gut. Jetzt zur Bewertung auf einer Skala von 1-10:

Von mir erhält Zombicide 7/10 Punkten. Gutes Spiel mit Potential nach oben!

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Neues Spiel, neues Glück? RuneWars Runde!

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Ich weiß, dass seit dem letzten Post einiges an Zeit vergangen ist, aber nun habe ich ein neues Thema, was ich mit euch teilen mag.

Wie ihr wisst (und hoffentlich im X-Wing Artikel lesen konntet) bin ich leidenschaftlicher Brettspieler. (Und hier hat Leidenschaft eher mit LEID zu tun) Ich habe auch eine entsprechende Spielerunde, bei der wir einmal die Woche zu einem Brettspielabend zusammen kommen.

Derzeit gespielte Brettspiele:

  1. Legenden von Andor
  2. X-Wing
  3. Die Zwerge
  4. Carcassone
  5. Zombiecide
  6. RuneWars
  7. Zombiedice

Tja. RuneWars ist neu. Brandneu in meiner Sammlung. Und hier muss ich mein Fazit vorwegnehmen: Ja, das Spiel ist gut. Nein, es ist für solch eine Runde nicht zu gebrauchen. Warum? Weil es schlichtweg zu lange dauert. Aber trotz dieser Dauer, verdient dieses Spiel ein viel zu kurzes Review. Falls ihr Fragen habt, wie immer: schreibt es in die Facebookkommentare oder nutzt die Kommentarfunktion hier im Blog.

Das Review ist in 5 Punkte unterteilt:

  1. Inhalt der Packung
  2. Aufbau
  3. Spielablauf
  4. Spieldauer
  5. Fazit

Fangen wir mal an:

Inhalt der Packung

Der Preis dieses Spieles liegt ca. bei 50 Euro. Und für diese 50 Euro erhaltet ihr eine Ganze Menge Inhalt. Immerhin wiegt die Packung fast ein ganzes Kilo. Viel beeindruckender sind jedoch die fast 190 sehr detaillierte Spielfiguren. Diese sind zwar nicht angemalt wie bei X-Wing, allerdings sind sie gut zu erkennen und sie schauen je nach Volk recht martialisch aus. Neben diesen Spielfiguren aus Plastik, befinden sich noch Hexagon-Spielfelder in der Packung und ein regelrechter Wust an Karten und zusätzlichen Spielsteinen. Neben diesen Spielkarten gibt es noch eine 40(!) seitige Spielanleitung die man wirklich, wirklich Wort für Wort anwenden soll. Und diese Anleitung habe ich in der ersten Runde nicht einmal aus der Hand gelegt.

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Grob kann man sagen: Man bekommt hier eine ganze Menge für sein Geld. Da habe ich schon ein wesentlich schlechteres Preis/Leistungs-Verhältnis gesehen.

Aufbau

Der Aufbau ist schon Teil des Spieles, da jeder Spieler zufällig zugewiesene Landesstücke nacheinander zum Spielplan hinzufügen kann. Erhöht definitiv die Wiederspielbarkeit. Außerdem wird in dieser Phase auch der Startplatz der Spieler bestimmt, sowie die Auswahl des Volkes.

Grob gesagt: Menschen (blau), Elfen (grün) bilden die „Gute Fraktion“ und Untoten (lila), Chaos (rot) bilden die „Böse Fraktion“. Hier muss man sagen, dass sich jedes Volk anders spielt. Die dunklen Fraktionen sind stark auf den Kampf ausgelegt, wohingegen die „guten“ eher auf Festungsbau oder Einfluss setzen. Unterschiedliche Einheiten, unterschiedliche Sonderfähigkeiten und dennoch alles sehr gut ausbalanciert. Respekt.

Außerdem werden in dieser Phase noch neutrale Einheiten auf dem Spielfeld platziert. Dieser Drache zum Beispiel:

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Spielablauf

Ziel des Spieles ist es 6 Drachenrunen auf seinen Gebieten zu halten. Damit hätte man gewonnen. Oder man spielt 7 Jahre zu Ende und rechnet die Runen aller Spieler gegeneinander auf.

Das Spiel selbst ist unterteilt in zwei Phase.

  1. Aufbauphase. Diese Phase beschrieb ich bereits im Punkt Aufbau.
  2. Spielphase

Die Spielphase ist nochmals unterteil in 4 Jahreszeiten. In jeder Jahreszeit passieren festgesetzte Dinge, sowie zufällig auftretende Ereignisse.

Beispiel: Im Sommer werden Helden auf Questen geschickt, im Winter frieren Seen zu und Einheiten müssen mit Nahrung am leben gehalten werden, im Herbst werden Karten neu gemischt, etc.

Nachdem die Jahreszeitenkarte abgehandelt wurde, kommen die Befehlskarten zum Einsatz. Pro Jahreszeit kann nur eine von acht Befehlskarten gespielt werden. Diese Karten definieren den Spielzug. Sprich: Werden Einheiten auf andere Felder und/oder in Kämpfe geschickt. Werden eigene Ressourcen aufgefüllt. Werden Festungen errichtet oder repariert, etc. Nach einem „Jahr“ (also vier Jahreszeiten) kommen die gespielten Befehlskarten wieder auf die Hand.

Fertig. Klingt einfacher, ist aber spätestens ab dem zweiten Jahr sehr komplex. Außerdem braucht dieses Spiel echt viel Platz:

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Spieldauer

Ausgeschrieben ist das Spiel für 3-4 Stunden. Das ist schon einmal ein kleiner Klopper, wenn man bedenkt, dass solche Angaben immer mit Vorsicht zu genießen sind. Zombiecide hat mir gezeigt, dass es auch realistische Zeiteinschätzungen gibt, aber hier trifft es leider nicht zu.

Unsere erste Runde haben wir auf zwei Tage aufgeteilt und knapp 6h gebraucht um auch nur 4 Jahre zu Ende zu spielen. Ich gehe davon aus, dass wenn man Erklärungen abziehen würde und auch nach zwei weiteren Runden die Regeln besser sitzen, bräuchte man dennoch pro Jahr seine 45 Minuten. Bedeutet auch grob: Bei 4 Spielern würde das gesamte Spiel ca. 5h dauern. Bedeutet: Kein Spiel für einen entspannten Abend, wohl eher fürs Wochenende.

Erstaunlicherweise ist es mir passiert, dass ich um halb zehn auf die Uhr geschaut hatte. Beim nächsten mal auf die Uhr schauen wars eine Stunde später und das Zeitgefühl war völlig weg. Versteht mich nicht falsch. Es war nicht langweilig, sondern durchweg spannend. Gutes Zeichen!

Fazit

Eine allgemeine Empfehlung für dieses Spiel kann ich dennoch nicht abgeben. Warum nicht? Weil Geschmäcker verschieden sind. Dennoch:

Wenn Ihr Spass an Strategiespielen habt und auch mit längeren Spielrunden klarkommt solltet Ihr euch dieses Spiel näher anschauen. Es ist in meinen Augen eines der besten Strategiespiele auf dem Markt. Es dauert lange, es hat ein großes Regelwerk und es spielt sich durchweg logisch. Klasse Spiel. Jederzeit wieder. Auf einer Skala von 1-10 (Wobei 10: OMG OMG WAS EIN GRANDIOSES SPIEL ist) gebe ich eine 9/10 Punkten.

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Peripherie am Tablet – Die Tastatur

Wie bereits in einigen Blogposts berichtet, habe ich ein Tablet und ein Smartphone. Da ich auch relativ viel schreibe, sei es arbeitsbedingt oder privat, seien es Messenger-Nachrichten oder auch Blogposts, suchte ich nach einer entsprechenden portablen Tastatur.

Meine erste Tastatur war großartig. Wirklich! Ich habe sie kurz nach dem Kauf meines Acer Iconia A700 ebenfalls via Amazon bezogen und bin immer noch begeistert.

Logitech Tablet Tastatur for iPad

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Neben der Tastatur ist auch eine recht praktische Tastaturhülle dabei, die man schön zu einem Standfuß umfunktionieren kann. Das Tippgefühl ist ähnlich wie bei Notebook-Tastaturen und man kann eigentlich ohne Eingewöhnungszeit loslegen. Ich gestehe, dass ich mich in diese Tastatur echt verschossen habe. Leider hat sie ein großes Problem, oder besser gesagt, zwei: Sie ist relativ groß und sie ist schwer. Damit fällt sie fast weg, wenn man etwas Portables und Leichtes sucht.

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Das Problem an Mini-Bluetooth-Tastaturen ist ja, dass sie entweder groß und schwer sind (diese wiegt ca. 800 g!), sich dafür aber super zum Tippen eignen, oder sie sind klein, schwammig und man bekommt Knoten in die Finger, nachdem man versucht hat, etwas länger darauf mit 10 Fingern zu tippen. Etwas Neues musste her, was auch noch recht preisgünstig sein sollte. Ich wollte nicht 100 Euro für solch ein Gadget ausgeben. Punktum.

Also eine neue Anschaffung, mit der ich relativ zufrieden bin. Sicherlich musste ich Abstriche machen, aber die sind für mich noch vertretbar:

ECTechnology faltbare Bluetooth-Tastatur

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Sie ist leicht (ca 280 g) und hat einen via MicroUSB aufladbaren Akku. Die Größe ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber noch nicht zu Schreianfällen geführt, und zusammengeklappt hat sie ungefähr die Größe eines Smartphones mit 5,5″-Display. Somit kann ich sie recht einfach verstauen und sie macht meine Tasche nicht unnötig schwer. Dennoch gestehe ich, dass diese Tastatur nicht meine wahre Liebe entfacht hat, allerdings ist sie für den Preis völlig ausreichend.

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Logitech Tablet Tastatur for iPad

Pro

  • Gewicht: Durch das relativ hohe Gewicht verrutscht die Tastatur nicht.
  • Standfuss fürs Tablet immer dabei.
  • Größe: volle Tastaturbreite.
  • Anschlag: Ähnlich wie bei Laptoptastaturen ist der Anschlag völlig in Ordnung
  • Keinerlei Eingewöhnungzeit.

Contra

  • Gewicht: Sie ist einfach zu schwer, um sie immer mitzuschleppen. Da könnte man auch einfach einen Laptop nehmen.
  • Größe: Sie nimmt einfach recht viel Platz weg.
  • Batterie: Sie ist nicht wieder aufladbar. Batterie leer = neue Batterie rein. Oder halt Akkuladegerät mitschleppen.

ECTechnology faltbare bluetooth Tastatur

Pro

  • Gewicht: sehr leicht und transportabel.
  • Klappmechanismus: macht sie noch kleiner, sodass sie kaum Platz in der Tasche wegnimmt.
  • Verbauter Akku mit MicroUSB-Ladebuchse.
  • Komplettes Keyboard mit „Page up“ und „Page down“ etc.

Contra

  • Die Tasten sind für meine Wurstfinger etwas eng.
  • Die rechte Shift-Taste ist beschissen positioniert, sodass ich hier immer auf „Enter“ komme statt auf „Shift“.
  • Kein integrierter Tabletstandfuß.

 

So langsam glaube ich, dass es eine perfekte mobile Tastatur zum günstigen Preis, die auch noch leicht ist, nicht gibt. Man hat immer die Wahl zwischen zwei der folgenden drei Attribute:

  1. Preis
  2. Keyboardgröße
  3. Gewicht

Schade. Ich halte dennoch mal die Augen offen!

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Smartphone/Tablet-Kaufleitfaden Teil 3

Und nun der vorerst letzte Teil des Beitrags mit folgenden Themen:

  • Nutzerverhalten
  • Fanboyism
  • Berufsgruppenfetischismus
  • Persönliche Worte

Falls ihr die übrigen Beiträge noch lesen wollt:

Teil 1

Teil 2

Let’s get it on!


 

Nutzerverhalten

Kommen wir zu einem Punkt den man vor dem eigentlichen Devicekauf abhaken sollte. Nämlich: was will ich eigentlich mit dem Gerät machen?

Bei Smartphones ist dies relativ einfach, da die Schnittmenge relativ groß und auch Geräteunspezifisch ist. Sprich: jeder möchte erreichbar sein, telefonieren können, diverse Messenger nutzen, Photos machen können, etc. Hier bleibt jedem seine persönliche Vorliebe gewahrt. Bei Tablets sieht dies wieder anders aus.

Macht euch bitte vor dem Kauf eines klar:

Was will ich mit diesem Gerät machen?

Grobe Bereiche wären:

  1. Ich möchte mein Laptop/PC ersetzen
  2. Ich möchte Zocken
  3. Ich möchte Inhalte konsumieren

Eins vorweg: Für mich ist ein Tablet reiner Luxus. Einen Bereich, den ein Tablet abdeckt, musste ich mir selbst schaffen, denn alle technischen Bereiche wurden von meinem Laptop, meinem PC oder meinem Smartphone abgedeckt.

Wenn ich ein Tablet suche, was meinen Rechner ersetzt, werde ich nicht um ein Kombigerät rumkommen und auch nicht um ein vollwertiges Windows 10, da hier die Programme und meistens auch die richtigen Anschlüsse vorhanden sind, die ich auch von meinem PC her kenne.

Zocken: Macht euch eins klar. Ein Tablet hat nicht die nötige Hardware verbaut, um ein Crysis in höchster Auflösung darzustellen. Vor allem nicht in Preisbereichen unter 500 Euro. Wenn euch jedoch Spiele reichen, die Ihr auch von euren Smartphones her kennt, seit ihr mit allen drei Systemen gut bedient.

Inhalte wie Youtube, Webbrowsing, etc sind auch auf allen Systemen möglich.

Kurz zu meinen Anwendungsbereich:

  1. Schreiben (mittels externer Tastatur): Blogbeiträge, Worddokumente, Excell
  2. Youtubevideos anschauen
  3. Websurfing
  4. eBooks
  5. IRC

Ihr seht, dass es sich hierbei um „Konsum“ handelt, so dass mir eigentlich alle Systeme zur Verfügung stehen. Ich entschied mich für Android, da mir iOS Systeme zu restriktiv sind und ich eine breitere Geräteauswahl zur Verfügung hatte.


Fanboyism

Das leidige Thema.

Es gibt Nutzer, die präferieren Android, andere wieder iOS und wieder andere Windowssysteme. Das ist schön. So sollte es auch sein. Allerdings hilft es niemanden das eine System in den Himmel zu loben und andere als „Dreck unter der Fußmatte“ abzutun. Jedes System hat seine Daseinsberechtigung und in meinen Augen auch seinen spezifischen Nutzungsbereich.

Ein weiterer Punkt für dieses Gehabe ist natürlich die Macht der Gewohnheit. Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier. Sobald er etwas gefunden hat wird er es nutzen wollen und selten auf was anderes schauen. Schlimmer noch, er wird es auch verteidigen und alles andere nur mit Scheuklappen betrachten.

Kurzum kann man sagen, dass es nicht das perfekte System gibt. Es gibt nur das perfekte System für den eigenen Nutzungsbereich. Also: Nicht mit Scheuklappen rumrennen, sondern auch mal wohlwollend über den eigenen Tellerrand hinausschauen.


Berufsgruppenfetischismus

Oftmals hört man, dass Musiker oder Designer immer ein iPad nehmen sollten, denn da läuft ja alles.

Das klingt für mich leider immer danach, als ob man sich nicht mit anderen Systemen beschäftigt hat. Sicherlich gibt es einige Apps auf dem einen System, die besser für den angedachten Anwendungsfall passen, als eine andere App auf einem anderen System. Es aber damit abzutun ist nicht korrekt. Hier greifen wieder die oben genannten Gewohnheitsgedanken.

Es gibt aber wiederum einige Anwendungsgebiete, die nicht von iOS oder auch einem Android vernünftig abgebildet werden können. Beispiel wäre zum Beispiel die Netzwerkanalyse. Da bräuchte man im Idealfall einen Ethernetport und ein Wireshark, etc. Hier handelt es sich um einen Anwendungsfall, der eben nicht auf allen Systemen derzeit abgebildet werden kann.

Der nächste Punkt ist, dass vor allem zur Anfangszeit meistens das System unterstützt wurde, was die Zielgruppe am häufigsten eingesetzt hat. In vielen Fällen war dies iOS. Mittlerweile hat sich dies jedoch geändert, so dass mindestens die zwei Größen (iOS und Android) abgefrühstückt werden.

Also: Habt im Hinterkopf, dass bei solchen Empfehlungen und Aussagen man dennoch einfach nochmals schauen sollte, ob sie denn vertretbar wären.

Ich habe einer Freundin zum Beispiel ein Androidtablet empfohlen, obwohl ihre Bekannten in einer Band auf iOS setzen. Der Anwendungsfall war lediglich ihre Noten ablesen zu können. Über einen PDF-Reader war dies problemlos abbildbar und zwar systemunabhängig. Und das für einen Musiker 😉


 

Persönliche Worte

So. Ich hoffe, dass dieser Leitfaden euch gefallen hat. Im Grunde greift er die Gedanken ab, die ich mir mache, wenn ich für mich selbst oder für Bekannte eine entsprechende Empfehlung ausspreche. Ich frage nach Ihrem Nutzungsverhalten, ihrer Erfahrung mit unterschiedlichen Betriebssystemen und nach Ihrem Budget. Erst dann beginne ich mit der Recherche. Ein wichtiger Punkt, den ich noch nicht genannt habe:

Schaut euch Reviews auf Youtube an. Auch Unboxing-Videos und vor allem die Bewertungen auf diversen Portalen, allen voran „Amazon“. Eine Bewertung von möglichst vielen Nutzern im 4,5-Sterne Bereich, sagt einiges aus.

Falls ihr noch Fragen habt, stellt sie mir hier in den Comments oder über die anderen euch bekannten Medien.

Es NERVT mich.

Hach!

Schöne neue Welt, aber manchmal nervt sie. Vor allem dann, wenn sie nicht funktioniert.

Kurze Geschichte:

Ich bin bei einem Kabelprovider und habe über ihn mir eine entsprechende Fritzbox gekauft. An dieser Fritzbox hängen noch diverse Powerlineadapter fürs Netzwerk via Steckdose, sowie ein WLANextender. Im Netzwerk selbst werkelt noch ein Raspberry PI als kleines Spielzeug, sowie ein NAS, der Amazon Firestick, diverse Rechner, Laptops, Tablets, Handys. Alles in allem ist die Fritzbox dreh und Angelpunkt meines kompletten Netzwerkes.

Sprich: Sie spielt DHCP-Server, DNS-Server, „Core-Switch“ und Modem. Ich gestehe, dass es sehr komfortabel war, dieses Netzwerk genau so zu belassen. Bis diese Fritzbox ohne jegliches zutun einfach so den Dienst quittierte.

Gut. Ein Internetausfall per se ist schon ein kleines Fiasko für mich, aber damit war so ziemlich jegliches Lokales Netzwerk auch hinüber und das nervte mich umso mehr. Vor allem braucht eine neue Fritzbox 3-5 Werktage bis sie hier bei mir eintrudelt.

Kurz und schmerzlos habe ich hierdurch ein neues Projekt gewonnen. So ziemlich alle Dienste (DNS, DHCP) ziehen erstmal auf den PI um. Ein dummer Switch bildet die Brücke zur Fritzbox und zum Powerlinekram und die Fritzbox selbst ist nur noch fürs WLAN zuständig. Immerhin eine kleine Redundanz, da beim Ableben des PIs ich immer noch komplett auf die Fritzbox schwenken könnte.

Im Kreis könnte ich grade…..sowas von.