Archiv der Kategorie: Nerdism

DAM, DAM, DAM, DAMDADAM, DAMDADAM…..

Hach ja. Der Hype ist gewaltig und man muss ehrlich sagen, dass dieses Spiel dem Hype nicht gerecht wird.

Worum geht es? STAR WARS: Battlefront!

Ja, ich bin ein Fanboy und ja, doch ich setze keine Erwartungen in solche Spiele. Dennoch liest/hört man doch eine Menge über eben dieses eine Game im Star Wars Universum.

Ich muss auch gestehen, dass ich lange nicht mehr so viel spiele wie früher. Ganz im Gegenteil: Es nimmt stetig ab. Entsprechend hat sich mein Anforderungsprofil zu Spielen stark verändert.

Früher ein WoW stundenlang gezockt. Diablo3 stundenlang gezockt, etc

Fällt alles weg. Was ich also gesucht habe ist ein kurzweiliges Spiel, was mich immer wieder mal vor die Kiste lockt.

Jetzt aber mal wieder zum eigentlichen Topic:

Star Wars: Battlefront.

Achtung: Ich vergleiche jetzt nicht mit den Vorgängern und ich erspare mir eine Beschreibung des eigentlichen Spiels, beschränke mich hauptsächlich auf die mir aufgefallenen Vor/Nachteile.

  1. Star Wars Atmosphäre: ALTER! Oh. Mein. Gott. Ganz ehrlich. Das Spiel trieft davon. Stormtrooper sehen aus wie Stormtrooper. Rebellen sehen aus wie Rebellen. Ein Darth Vader zieht dir die Hose aus, etc. Musikuntermalung passt sich perfekt zum Spiel an. Das Stampfen der AT-ATs passt perfekt. Ein AT-ST bringt immer wieder coole Momente, etc. Ja, das Spiel ist Star Wars! Ich würde sogar soweit gehen, dass die aufsammelbaren Fahrzeuge, inkl. der Überblendung beim aktivieren einen Teil der Filmatmosphäre einfangen. Ich freue mich jedenfalls tierisch darüber.
  2. Grafik/Physik: Hach ja. Die Grafik wirkt sogar auf „mittleren“ Einstellungen fantastisch und trägt einen Großteil der Atmosphäre bei. Ebenso die Ragdoll Effekte beim Frag. Wow. Selten sahen diese Effekte „Starwarstistischer“ aus als hier. Es ist einfach gelungen, wenn ein Rebell einen Laser frisst und sich nach hinten wegkippen lässt beim Beschuss im vollen Lauf. Sehr geil. Keine Bluteffekte, keine zerplatzenden Körper. Einfach passend zu Star Wars. Ach ja: bitte vergesst jegliche Logik beim Spiel. Laser fliegen da halt langsam übers Schlachtfeld. Punkt um.
  3. Kurzweiligkeit: Das ist wohl einer der Kritikpunkte am Spiel: Es ist kurzweilig. Es hat nicht den Anspruch eines Battlefields. Es ist sehr Casual. Aber genau das habe ich gesucht. Ich bin kein Progamer oder Hardcorezocker. Ich spiele für 2h und dann lege ich es mal wieder bei seite. Aber es lockt mich immer wieder vor die Kiste. Genauso wollte ich ein Spiel. Eine Runde dauert seine 10-20 Minuten und dann ist es vorbei. Passt somit perfekt in meinen Tagesablauf. Wer was anderes haben mag, sollte sich Battlefield anschauen. Battlefront dagegen ist seichter, einfacher, simpler, aber in meinem persönlichen empfinden auch epischer dank Star Wars Bonus.

Ob ich das Spiel empfehlen würde? Klar! Jeder der mal lust auf nen Shooter hat oder auch den Einstieg ins Genre der Multiplayershooter sucht. Hier ist ein guter Einstieg. Star Wars Fans? Keine Frage. Progamer die auf Teamplay setzen und taktisches vorgehen belohnt haben möchten. Finger weg. Dafür sind hier einfach zu wenige Teamplayfeatures (Teamspeak, Squadbuilding) integriert. (noch)

Fazit: Mir macht es einen tierischen Spass. Der Umfang dagegen könnte wesentlich größer sein. 4 Grafiksets sind einfach zu wenig um eine langfristige Abwechslung zu garantieren. Gut. Abwarten, was die Zukunft bringt.


STAR WARS! Here it comes!

Es ist so weit. Ich freue mich wie Bolle und habe noch Tickets erhalten!

starwars-online-ticket

Nicht mehr so lange. Nur noch zwei Wochen und ich hoffe der Film rockt derbe. Immerhin kann ich sagen, dass der Trailer immernoch für eine Gänsehaut bei mir sorgt. Eigentlich habe ich lediglich die Anforderung an den Film, besser zu sein als Episode I, II oder III zu sein. Gut. Besser als Episode III reicht mir da völlig. Ich bete inständig, dass sie keinen permanent rumheulenden Charakter darin haben und in den Frodoeffekt abfallen.

Bitte, bitte verbockt es nicht!


uiuiui STAR WARS…. UIUIUI

Wie ihr sicherlich schon gelesen habt, bin ich solch ein X-Wing Spieler/Sammler und war sehr, sehr skeptisch, als Fantasyflight Games ein neues Core-Set zu X-Wing rausbringen wollte. Geldmacherei!

Nun ja, wie ihr euch sicherlich denken könnt, kam es gestern auch bei mir an und ich packte es aus.

  1. Wow. Sowas nennt sich wohl Evolution. Irgendwie wirkt alles stimmiger. Das Regelwerk ist zweigeteilt und sehr gut sortiert. Davon können sich so einige Hersteller eine Scheibe von abschneiden.
  2. Ich habe das Gefühl, dass die Kleinteile der Figuren passender sind und nicht mehr wie bei meinem orignal Core-Set wackeln.
  3. ARGH! Es handelt sich hier um eine Weiterentwicklung der einzelnen Kernfiguren X-Wing und TIE-Fighter. Gestern ausprobiert. Spielt sich völlig anders. Ich finde die TIEs viel zu stark im vergleich zum neuen X-Wing.
  4. Die neue Bemalung gefällt mir sehr.
  5. Es handelt sich um Miniaturen aus „The Force Awakens“. *schwer atmen muss* ALTER… GEIL!

Soviel dazu. Sehr gutes Set. Lohnt es sich für Besitzer des alten Sets? Wer sich an kleinigkeiten erfreuen kann, was alles verbessert wurde, definitiv. Neueinsteigern kann ich das neue Set bedenkenlos ans Herz legen. Allerdings:

Beide Sets haben eine Daseinsberechtigung. Classic und The Force Awakens. Beide haben ihren Charme und beide auch ein leicht anderes Publikum. Star Wars Fans werden wahrscheinlich eh beide haben wollen. Wie gesagt. Beide Sets spielen sich auch völlig anders. Die fragilen TIEs sind nicht mehr so fragil. Der X-Wing kann neue Manöver und ist definitiv ein Tausendsassa. Toll! Geldmacherei? Ja, Definitiv. Aber eine Gute.

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Hier erkennt man links den „alten“ X-Wing und rechts den „Neuen“. Klar, die Bemalung ist eine andere, aber das Model wurde komplett überarbeitet. Das Cockpit scheint länger, die Stabilität der Blaster ist höher, die Turbinen sehen anders aus und die R2 Einheit (oder BB-8) schaut auch anders aus. Wirklich ein tolles Model.

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Wieder links der „alte“ TIE, rechts der „Neue“. Hier bin ich wirklich zwiegespalten. Einerseits finde ich den neuen Paintjob grandios gut. Der neue TIE sieht einfach „böse“ aus. Rot, Weiß, Schwarz. Recht eindeutige Farbwahl. Auf der anderen Seite wurde das Model nicht so stark verändert. Die Aufhängung der Panele sieht anders aus. Ein wenig an den Blastern geschraubt und gut ist. Auf den ersten Blick leider keine Änderung. Ich glaube das zeigt ein wenig den Charakter der neuen Box. Evolution ja, Revolution nein.


X-Wing meets RPG – Feldversuch

Im letzten Posting habe ich euch das Spiel X-Wing und Crimson Skies kurz vorgestellt ohne zuviel in Regelgespräche zu verfallen. Aber die Grundzüge wurden hoffentlich etwas klarer.

Jetzt habe ich ein wenig gestöbert und gelesen und da gestern Wave 7 angekommen ist von Schiffen (und ich mich sofort in einige verguckt habe) bekam ich wieder Lust zu spielen. Diesmal aber ein wenig anders.

Dogfights sind eine Sache und auch ganz gut für Turniere ausgelegt. Die Missionen, die bei einigen Schiffen dabei sind sind zwar toll, aber im Grunde nur lose aneinandergewurschtelt. Blöd. Worauf ich lust habe, dieses Spiel als Kooperatives Spiel zu leiten und eine Priese Rollenspiel mit einzupflegen. Entsprechend stelle ich euch hier mal meine Idee vor.

Grundlage:

  1. X-Wing inkl. dem kompletten Regelwerk und aller Schiffe.
  2. Custom Regeln für die Charaktere
  3. Eigene Kampagne
  4. Ein Spielabend beruht auf etwas Rollenspiel und grob einer Mission die zu fliegen ist.
  5. Alles basiert auf den Entscheidungen der Spieler
  6. Jeder Spieler verfügt über exakt ein Schiff. Er darf mit den Spielern sprechen, allerdings nicht in Zügen oder „Geheimsprachen“. Bedeutet: Wenn ein Spieler per Funk mitteilt: „Ich fliege eine harte links Kurve mit Geschwindigkeit 2“ ist es falsch. Er sollte eher sagen: „Ich drehe hart links, fliegt mir nicht im Weg rum!“
  7. Levelaufstiege und Boni. WOHO!
  8. Jeder Spieler steigt mit einem Pilotenwert von 1 ein. Bei jeder überlebten Schlacht, in der auch ein Abschuss durchgeführt wurde, steigt dieser Wert um 1. Wenn der Pilotenwert hoch genug ist, kann man auch Spezialfähigkeiten erhalten, Schiffsboni, etc, so dass die Gegner auch stärker werden können und so weiter und so fort.
  9. Man kann sterben. Muss mir noch überlegen, wie das ausgewürfelt werden kann.

Kommen wir mal zum Plan:

Tja. Derzeit gibt es keinen wirklichen Plan, sondern nur eine ganz wage und grobe Geschichte:

Frisch von der Akademie kamen die Vier. Sie durften nicht viel über Ihre Ausbildung erzählen. Zwei von ihnen waren gemeinsam ausgebildet auf den Abfangjägern des Imperiums. Schnell, wendig und alleine schon ein ernstzunehmender Gegner. Aber zu zweit. Gemeinsam. Tödlich. Die beiden witzelten über ihr letztes abschließendes Training, als der dritte die Tür zur Kantine aufstieß. Er galt als Glückspilz, denn er hatte Schilde. Gut. Sein Schiff sah nicht sonderlich hübsch aus. Eher, so, als ob man mehrere TIE-Fighter in einen großen Becher warf, diesen kräftig rüttelte und dann eine Kugel mit zu viele Flügeln rauszog. Dennoch. Das Biest was er flog war schnell. Um nicht zu sagen. Sackigschnell…und es hatte Schilde. Ein TIE Jagdbomber. Langsam glitt sein Blick durch die Kantine und verharrte auf einem Piloten an einem einsamen Tisch, der etwas Gin im Glas schwenkte. Ihre Blicke trafen sich und es wurde Still. „Es ist so weit. Wir haben einen Auftrag.“ sprach der am Tisch Sitzende kühl aus. „Ich hoffe Ihr seid soweit. Die TIE Abfangjäger aufgetankt? Raketen nachgefüllt im Jagdbomber? Mein Phantom ist soweit…“ Etwas lies er die Worte sacken. Doch dann: „Echo-Staffel! Melden im Besprechungszimmer in 10 Minuten. Los, los, LOS!“

Hach ja. Ich bin mal gespannt, ob ich dazu komme es zu spielen 🙂


X-Wing, das leichtere Crimson Skies?

Bevor ich anfange, warne ich einige vor. Dieser Beitrag befasst sich mit zwei relativ nerdigen „TableTop“-Spielen. Einmal X-Wing und einmal Crimson Skies.

Fangen wir mal an mit den Gemeinsamkeiten:

Beide Spiele nutzen Modelle um zu verdeutlichen, welcher Spieler sich wo auf dem Spielbrett oder der Spielmatte befindet. Bei X-Wing sind es die Modelle aus dem Star Wars Universum in drei Fraktionen unterteilt: „Scum, Rebels, Imperial“ und bei Crimson Skies sind es einzelne Flugrotten.

Beide Spiele kann man entweder kooperativ gegen einen Spielmeister oder gegeneinander spielen. Also klassische Dogfights.

Beide Spiele werden verdeckt gezogen. Bedeutet, man notiert sich seinen Zug und deckt ihn eben zeitgleich auf. Bei X-Wing hängt der Zeitpunkt des Aufdeckens jedoch vom Pilotenwert ab und bringt eine weitere Taktische Größe mit ein.

Kommen wir zu den Unterschieden:

Crimsons Skies wird auf Hex-Feldern gespielt, X-Wing auf einer planen Matte. Entsprechend orientieren sich die Züge entweder an den Feldern, oder man nutzt (bei X-Wing) Lineale, die sich in Krümung und Länge unterscheiden, um einen Zug auszuführen.

Bei Crimson Skies erhält jedes Flugzeug ein eigenes „Blatt“ auf dem alle Werte niedergeschrieben sind und auch die Panzerungsdicke an verschiedenen Stellen dargestellt ist. Erst wenn diese „zerschossen“ ist, wird die Struktur angegriffen und das Flugzeug entsprechend abgeschossen.

X-Wing dagegen hat Werte wie „Hülle“ und „Schilde“ die vom Schiffstyp abhängig sind. Sind Schilde und Hülle zerschossen, wird die Figur aus dem Spiel genommen. Der wichtige Unterschied hier ist aber, dass je hochwertiger eine Figur ist (Je mehr Punkte sie kostet), umso „besser“ ist die Sonderfähigkeit die sie nutzen kann.

Ich erkläre mal eine komplette Runde am Beispiel von X-Wing, dass ihr euch vorstellen könnt, wie sowas funktioniert:

Das Imperium nähert sich mit zwei TIE-Fightern einem X-Wing von Luke Skywalker. Beide Piloten kommen zwar erst von der Akademie, aber SIE gehören zum Imperium. Sie haben keine Feinde, nur Opfer. Und auf sie kommt grade der junge Jedi zu. Mal sehen, wie sehr Sie ihm „seine Macht“ um die Ohren hauen werden.

Beide TIE-Fighter stehen einem X-Wing entgegen. Der X-Wing hat wesentlich mehr Punkte, besitzt Schilde und hat einen besseren Angriff. Die TIEs dagegen fast lächerlich schwach, aber zu zweit. Immerhin das.

  1. Jeder Spieler hat eine Zugscheibe, auf der er versteckt seinen Zug auswählt und diese dann verdeckt neben seine Figur legt.
  2. Der niedrigste Pilotenwert führt seinen verdeckten Zug aus. Dies geht so lange, bis alle Figuren Ihren Zug durchgeführt haben.
  3. Jede Figur hat einen Schusswinkel. (meistens 45° nach vorne weg) Als erstes darf derjenige einen Schuss versuchen, der den höchsten Pilotenwert hat. Entsprechend der Entfernung zum Ziel wird eine gewisse Anzahl von Würfeln verwendet. Der Angegriffene darf in Abhängigkeit seines Verteidigungswertes ebenfalls Ausweichwürfel dagegen halten.
  4. Jetzt werden die Wunden geleckt und dann beginnt wieder alles bei 1.

Tja. Und hier ist der größte Unterschied. Ich brauche keine 120938409123 Blatt Papier mit diversen Flugzeugwerten, Attributen und Lebenszonen wie bei Crimson Skies. Versteht mich nicht falsch, ich mag beide Spiele unglaublich gerne (auch wenn mir Mitspieler fehlen), aber um mal schnell eine Runde bei Freunden zu spielen, die dieser Materie relativ fremd sind, ist X-Wing einfacher zu erklären. Ich würde somit wirklich sagen, dass X-Wing, das einfachere Crimson Skies ist 😉

Falls Ihr noch fragen habt, stellt sie in die Kommentare, ich versuche auf sie ein zu gehen.

Als kleines Schmankerl die drei Fraktionen:2015-03-10 14.47.16 (Hinten die YT-1300 auch bekannt als Millenium Falcon und vorne die YT-2400 oder auch der Outrider)

2015-03-10 14.47.22(Hinten die Firespray-31 besser bekannt als Slave I, sowie ein Y-Wing und ein Z-95-Headhunter, der Vorgänger des legendären X-Wings) 2015-03-10 14.47.09(Und zu letzt das Imperium. Von links nach rechts: TIE Phantom, TIE Advanced (den flog Darth Vader in den Filmen) sowie ein TIE Defender)

 


Tag 8 Rocksmith + $dinge

Ich würde ja gerne unglaublich viel interessantes Zeug berichten, aber es ist leider nicht viel passiert. Um nicht zu sagen ‚garnichts‚.

Ich habe weiter ein paar Lieder geschrammelt um meine Grifftechnik weiter zu üben. Es fällt mir immer noch schwer. Also die richtige Saite zur richtigen Zeit anzuschlagen und mit der Linken an der richtigen Stelle und der richtigen Saite zu drücken, damit ein Ton rauskommt, der nicht völlig absurd unpassend klingt oder unsauber schrabbt.

Entsprechend 1h geübt. Und gestern völlig faul gewesen. Gut. Ich gestehe, dass Dienstag ein Spielabend ist. Begonnen haben wir eigentlich mit Brettspielen aller Art. Von X-Wing zu Carcassone bis hin zu Die (verfluchten) Legenden von Andor. Als einige Gäste jedoch ausblieben, probierten wir mal Guitar Hero für die XBox 360 aus. Tja. Was soll man sagen. Nun ist ein Schlagzeug vorhanden, zwei Plastikgitarren und ein Micro. Und gestern waren endlich mal wieder alle beisammen:

2015-08-18 22.04.26

 

In diesem Sinne:

Rock on!